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Samstag, 27. Januar 2018

CM 26.01.2018 Entenfang

CM 180126 Entenfang   10 km
Trotz permanentem schwachen Regen waren 63 mitgeradelt

Start: Kronenplatz, Fritz-Erler-Str.,
(R) Kriegsstr., Tunnel unter Karlstr.,
(R) Weinbrennerstr.,
Entenfang (R) Rheinstr.,
Kaiserallee,
(R) Reinhold-Frank-Str.,
(L) Kriegstr., Tunnel unter Karlstr.,
Wende am Ettlinger Tor, Kriegsstr.,
(R) Karlstr.,
(R) Amalienstr.,
(L) Herrenstr.,
(R) Erbprinzenstr.,
(L) Karl-Friedrich-Str.,
(R) Hebelstr.,
(L) Kreuzstr.,
(R) Zähringer Str., Ziel: Kronenplatz

Auch wenn es permanent schwach regnete, sind doch viele mitgeradelt. Dieser schwache Regen bei milden Temperaturen war mir persönlich lieber, als wenn man jahreszeitgemäß bei minus 10 Grad hätte radeln müssen. Abgesehen davon, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.
Hier Bilder, die Anke geschossen hat. Die bunten "Kabinenroller", die Velomobile waren während der ganzen Tour die Hingucker, genauso wie das Lastenrad und die Liegeräder. Dieser Mix macht die Critical Mass auch für die zuschauenden Passanten interessant, die ja vielleicht das nächste Mal auch mitradeln. Flyer habe ich trotz Regen verteilt, in meiner Gore-Tex-Regenjacke konnte ich sie zum Glück trocken unterbringen.

 Der rote Sunrider hatte die Sonne unter seinem Kleid, mit seinem Elektromotor, der sich immer wieder zuschaltete, hörte er sich an wie eine Straßenbahn.





 Dieses Wochenende wurde der 5. Lastenkarle in Karlsruhe installiert.


von Anke

Alltagsradler sind ja bekanntermaßen abgehärtet - kaum Ausfalltage, selten krank und immer dabei, wenn es darum geht, ein Zeichen zu setzen. So hat auch der heutige Dauerregen und einstellige Temperaturen 62 Karlsruher nicht davon abgehalten, sich aufs Rad zu schwingen und an der ersten Critical Mass des Jahres teilzunehmen. Manch einer von uns hätte wahrscheinlich gerne getauscht mit einem der vielen Velomobilisten. So ein Dach über dem Kopf hat bei Regen echt Vorteile.
Heute war der Streckenverlauf zentrumsnah und hatte die Form eines Schuhs mit flachem Absatz.

In der dunklen Jahreszeit bietet es sich an, dort zu fahren, wo auch viele Menschen sind. Schließlich wollen wir ja auf uns und unser Anliegen aufmerksam machen. Die vielen Velomobile, die Lasten- und Liegeräder, Räder mit Kinderanhängern, Falträder und anderen "ungewöhnlichen" Radtypen sowie das Blaulicht der Polizei erregten Aufmerksamkeit, und das ist gut so.
Neben meinen kalten Fingern wird mir vor allem eins in Erinnerung bleiben: In der Kaiserallee fuhren wir auf der Straße parallel zur rechts verlaufenden Fahrradstraße. Da wir ja nicht motorisiert sind, haben wir den PKW Verkehr natürlich ausgebremst. Ein PKW Fahrer meinte, er wäre besonders schlau und müsse uns rechts auf der Fahrradstraße überholen. Da musste ich echt schmunzeln - verkehrte Welt, wir auf der Straße und der PKW auf der Fahrradstraße. Fürs Protokoll: Er hat es nicht geschafft. Am Ende der Fahrradstraße stand ein Polizist mit seinem Motorrad und hat gekorkt.

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